Für Lehrende

Deutsch mit Spaß – diesmal für Teenager

Am Jesuitengymnasium Kaunas, wo Deutsch auch als erste Fremdsprache unterrichtet wird, gibt es viele Möglichkeiten für die außerschulischen Tätigkeiten: Deutschcamps für die neugebildeten 5. Klassen, Elternabend nach dem ersten Schuljahr mit Deutsch, Debatten für die Jugendlichen, Deutscholympiaden. Aber alles Erwähnte betrifft entweder die jüngsten oder die ältesten Sprachlerner und die Teenager sind die Zielgruppe, die aus verschiedenen Gründen vergessen wird. Es kann durchaus sein, dass das der Trend in ganz Litauen ist. In diesem Schuljahr haben wir versucht, diese Lücke auszufüllen. Das Resultat hat unsere Erwartungen sogar übertroffen, so dass wir unsere Erfahrungen mit den Lehrkräften der anderen Schulen Litauens gerne tauschen möchten.

Für die Schüler der 7. und der 8. Klassen mit der ersten Fremdsprache Deutsch haben wir den Wettbewerb „Deutsch mit Sinn, Verstand und Kreativität“ angeboten. Der erste Schritt war das Thema und die Ziele dieser Veranstaltung den Deutschgruppen vorzustellen und das Interesse der Lernenden zu prüfen. Die gestellten Fragen und die Reaktionen der Schüler haben uns davon überzeugt, dass diese Idee sie gerade zum richtigen Zeitpunkt erreicht hat. Dann folgten ganz konkrete Schritte der Vorbereitung auf die Veranstaltung:

  1. Jede Klasse hat 2 Mannschaften mit je 6 Teilnehmern gebildet. Dabei war es ganz wichtig, dass zu jedem Team sowohl leistungsstärkere als auch leistungsschwächere Schüler gehören.
  2. Jede Mannschaft hat einen Kapitän gewählt – eine Schülerin oder einen Schüler, die/der sowohl in der Sprache als auch in der Landeskunde der deutschsprachigen Länder kompetent ist.
  3. Die Mannschaften bekamen eine Hausaufgabe, und nämlich das Thema „Unser Weg mit Deutsch“ in der frei gewählten Form zu präsentieren. Die Präsentation sollte nicht länger als 7 Minuten dauern.
  4. Die Kapitäne wurden informiert, dass sie an einem Blitzquiz teilnehmen und dabei in 3 Minuten möglichst viele Fragen zur Landeskunde und zur Sprache beantworten müssen (sie haben die Fragen im Voraus nicht gewusst).

Beispiele der Fragen:

  • Stadt Nr.1 in der Schweiz?
  •  Wie heißen 3 deutschsprachige Länder?
  •  Bekannte deutsche Märchensammler?
  •  In der Schweiz spricht man Deutsch und ... Nenne noch mindestens 2 Sprachen.
  •  Kommen die meisten deutschen Schüler und Lehrer in die Schulen mit dem Bus oder mit dem Fahhrrad?
  •  Die beste Note in den deutschen Schulen ist ...?
  •  Was gehört zum typischen deutschen Frühstück? Sag mindestens 2 Varianten.
  •  5 Schulfächer auf Deutsch?
  •  Wenn man die Uhrzeit wissen will, fragt man ...?
  •  Nenne 2 deutsche Familiennamen.
  •  Nenne mindestens 3 deutsche Autos.
  •  Nenne wenigstens 2 sehr bekannte deutsche Pop- oder Rockgruppen.
  •  Was ist typisch deutsch: Pizza oder Würstchen mit Sauerkraut?
  •  Sag korrekt: mano geras draugas.
  • ..................

5. Die Fans, d.h. alle Mitschüler, die nicht zu den Teams gehörten, haben in der Vorbereitungsphase die Plakate mit den Teamnamen vorbereitet. Es gab ziemlich unerwartete Ideen, wie z.B. „Mutkanonen“!

Unsere Abiturienten haben noch Zeit gefunden und erklärten sich bereit, die Moderation der Veranstaltung zu übernehmen. Um objektiv zu bleiben, haben wir beschlossen, dass der Jury ausschließlich die Schüler der 12. Klasse gehören, nicht die unterrichtenden Deutschlehrerinnen!

Nach einer ziemlich langen Vorbereitungsphase (etwa 2 Monaten) war es soweit. Wir versammelten uns in der Aula der Schule, alle mit verschiedenen Erwartungen, die Teilnehmer wohl auch mit bestimmten Ängsten. Aber schon bei der Präsentation der Hausaufgaben waren alle Hemmungen überwunden und wir, die Deutschlehrerinnen, haben verstanden, dass die Qualität dieser Veranstaltung besser ist, als wir gehofft haben. Was hat uns denn so überrascht? Erstmal waren das die Kreativität der Schüler und die Vielfalt ihrer Ideen. Eine Mannschaft hat einen Kurzfilm gedreht und damit gezeigt, wie man Deutsch in verschiedenen Altersetappen lernt. Sogar die Familienangehörigen sollten bei diesem Film mitspielen. Es war unübersehbar, dass das ganze Team die größte Freude am Arbeitsprozess erlebt hat. Die andere Mannschaft hat ein kurzes Theaterstück vorbereitet und damit alle Probleme, die beim Fremdsprachenlernen entstehen können,, witzig gezeigt. Es hat uns positiv überrascht, dass jedes Team eine andere Präsentationsform gefunden hat. Die Emotionen in der Aula haben eindeutig widerspiegelt, wie sehr alles, was hier läuft, die Zuschauer und die Teilnehmer anspricht.

Beim Blitzquiz herrschte im Raum die größte Konzentration. Man konnte merken, dass sich die Schüler sehr gut darauf vorbereitet haben. Nur einige Fragen wurden falsch beantwortet.

Nach dem Quiz folgten 2 kreative Aufgaben. Bei der ersten sollten die Teams in den gegebenen 15 Min. ein Gedicht in der vorgegebenen Form interpretieren: als eine Oper / eine Komödie / ein Drama / ein Musical. Alle Teams haben denselben Text bekommen, aber die Endprodukte waren unterschiedlich und brachten die Zuschauer zum Jubeln. Die 2. Aufgabe war mit dem Basteln verbunden: Man sollte in 15 Min. ein Plakat „Unser Deutschlandbild“ vorbereiten. Die Schüler haben viele authentische Materialien aus den deutschsprachigen Ländern zum Ausschneiden, Kleben bekommen, man konnte natürlich auch etwas dazu zeichnen. Wiederum sind alle Mannschaften verschiedene Wege gegangen, aber es war eigentlich schwer zu glauben, dass man in einer so kurzen Zeit solche „Prachtstücke“ schaffen kann. Die Deutschen wären mit solchen Bildern ihres Landes wirklich zufrieden!

Während die Mannschaften mit ihren Aufgaben beschäftigt waren, hatten die Fans auch keine Zeit zum Faulenzen: Sie bekamen viele Kreuzworträtsel zum Lösen, sie mussten auch einen Werbespott für die deutsche Sprache schreiben. Sie hatten also auch die Möglichkeit, ihre Talente zu zeigen und später dafür die Preise zu bekommen.

Und wenn wir schon über die Preise sprechen, so möchten wir betonen, dass keiner ohne sie geblieben ist. Die Klassen bekamen die Torten für die aktive Teilnahme, jedes Mitglied der Mannschaft wurde mit einer Urkunde ausgezeichnet, dazu kamen noch extra Preise für besondere Leistungen. Der größte Preis für uns, die Deutschlehrerinnen, war die beste Stimmung unserer Schüler und ihre Frage „Wann machen wir wieder mal so etwas? Es war so toll!“

Vilma Palienė, Kauno jėzuitų gimnazijos vokiečių kalbos mokytoja metodininkė, v.paliene@gmail.com

Lina Milkintienė, Kauno jėzuitų gimnazijos vokiečių kalbos mokytoja ekspertė, linamilkintiene@gmail.com

 

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2011 metų užsienio kalbos mokėjimo lygio nustatymo testas baigiant Pagrindinio ugdymo programą

Testai

 

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Dešimt Kiškio Hanso įsakymų besimokantiems vokiečių kalbos (tarptautinę konferenciją „Lust zum Lehren, Lust zum Lernen“ -  „Nuo mokymo link noro mokytis“, vykusią 2011 m. gruodzio 2-3 d. Kaune prisimenant)

  1. Pradėk mokytis vokiečių kalbos dar darželyje su manimi, Hans Hase, o jeigu nežinai, kas tai yra ar nuo ko pradėti, kreipkis į Kelmės mokytojus arba į Goethes institutą, jie tai išmano geriausiai.
  2. Naujus žodžius mokykis didelėmis porcijomis (in chunk) arba frazėmis, prieš tai susiskirstęs juos į kategorijas. Kitaip sakant – klausk ir lauk trumpo atsakymo.
  3. Nusipiešk mintyse  kokį nors vaizdą, pvz. kambarį,ir išdėliok ten baldus, arba atsidurk mintimis picerijoje ir prisimink visus įmanomus valgius ir gėrimus, esančius ten, viską surūšiuok pagal daiktavardžio giminę – taip lengviau įsiminsi artikelius ir neprarasi noro mokytis.
  4. Kai išgirsi sakant „echt krass, echt fett“, negalvok, kad tai apie mane. Tai tiesiog pats geriausias komplimentas, kokį tik tai tu gali išgirsti šiais laikais.
  5. Kai pamokos pradžioje mokytojas pasisveikins, sakydamas „Na, was geht?“, negalvok, kad mokytojas padarė klaidą – taip sveikinasi šiuolaikinis vokiečių jaunimas.
  6. Jeigu pamokos pabaigoje per 10 minučių, skirtų refleksijai, nieko neprisiminsi, nekaltink savęs – tikriausiai mokytojas per ilgą uždavinį suformulavo, gal EKA pamokos planavimui nepasitelkė, o gal tiesiog nesusimąstė, kaip mes mąstome.
  7. Vokiečių kalbos mokykis sistemingai ir atsakingai, nepraleisk nei vienos iš 2 savaitinių pamokų, nes baigiant 10 klasę bus (ne)privalomas užsienio kalbos testas.
  8. 12-oje klasėje rinkis vokiečių kalbos egzaminą – rekomenduoju, nes norint jį išlaikyti tau užteks perkopti vos per vieną slenkstį (iš trijų), t.y. surinkti vos11-14 taškų (viena smulkmena - ŠMM dar galutinai neapsisprendė)
  9. Per pamoką nenervink mokytojų, nes kitaip jie išeis ilgalaikių kūrybinių atostogų arba į MRU mokytis privalomojo edukacinio magistro, jie rinks16 -30 taškų, kad pakeltų kvalifikaciją, o tau tada teks mokytis pačiam.
  10. Ir pabaigai - jeigu eidamas gatve kada nors po 30 ar 32 metų sutiksi savo vokiečių kalbos mokytoją vis dar gyvą ir sveiką, žinok - tai eina emeritas. Nusilenk jam!

Parengta pagal konferencijos dalyvių pasisakymus.

Angelė Straukienė, 2011.12.04

 

Die Vorträge aus der Tagung "Lust zum Lehren, Lust zum Lernen" in Kaunas (2. - 3. Dezember 2011):

Verband der Deutsch Lehrenden Litauens 2011

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Hans Hase

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